Steuerkanzlei Lange
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verdeckte Gewinnausschüttung (vGA)

Die vGA wurde von der Rechtssprechung entwickelt und von der Finanzverwaltung und der Literatur übernommen. Im Wesentlichen geht es darum, unübliche oder unsachgemäße Vermögensverlagerungen zwischen einer Körperschaft (z.B. GmbH oder AG) und ihrem Gesellschafter steuerlich zu neutralisieren.

 

Beispiele:

 

  • Der Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH "schenkt" seinem Sohn einen PKW, der sich bis dahin im Betriebsvermögen der GmbH befunden hat.
  • Eine GmbH gewährt ihrem Gesellschafter-Geschäftsführer ein Darlehen zu unüblich günstigen Konditionen aus Sicht des Gesellschafters.

 

Definition der vGA der Finanzverwaltung: Eine vGA ist eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist, sich auf die Höhe des Unterschiedsbetrags i.S. des § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG (Betriebsvermögensvergleich) auswirkt und nicht auf einem den gesellschaftsrechtlichen Vorschriften entsprechenden Gewinnverteilungsbeschluss beruht.

 

Der Gesetzgeber bestimmt, dass verdeckte Gewinnausschüttungen das körperschaftsteuerliche Einkommen nicht mindern.

 

Eine vGA wird auf Ebene der Körperschaft dem Einkommen wieder hinzugerechnet und führt beim Gesellschafter im Regelfall zu Einkünften aus Kapitalvermögen.

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